Kurz & Knapp

Themen rund um die Meditation

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Was bildet den Kern der Meditation?

Meditation ist eine spirituelle Praxis, bei der durch Konzentration der Geist beruhigt wird. Nichts anderes ist Meditation.

Meditation hat eine lange Tradition und wurde von unterschiedlichen Kulturen entwickelt, die sich gegenseitig beeinflusst haben. Es geht dabei immer um Stille. Dort bist du in der Natur. Die Trennung vom Menschen, der Natur und Gott werden in diesem Erlebnisraum aufgelöst. Du wirst eins und erkennst das Wesen der Natur.

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Kannst du dich selbst in Trance versetzen?

Tanz, Musik und Gesang können dich in eine Trance führen. Aber auch eine selbst initiierte Trance als Begleiter für eine Meditation kann die Stille vorbereiten. Dazu eignet sich ein Dissoziation, die zu einer Ausblendung des Bewusstseins führen kann. Ein solcher Zustand kann wie folgt erreicht werden:

  1. Begib dich in eine ruhige Umgebung
  2. Nimm dir Zeit dafür den Raum und die Gegenstände ohne Bewertung wahrzunehmen
  3. Wenn Gedanken und Bilder aufkommen, diese zur Kenntnis nehmen und wieder dem Raum zuwenden
  4. Konzentriere dich nach einer gewissen Zeit auf einen Punkt im Raum und schließe langsam deine Augen
  5. Dein Köper wird dein Raum, in dem du dich von Kopf bis zu den Füßen langsam nach unten begibst
  6. Mit der Vorstellung weit zu werden geht es danach zur Meditation

Es besteht auch die Möglichkeit u.a. durch Konzentration auf die Atmung und gleichzeitiger Wahrnehmung von Sprache eine Hypnose zu erleben. Psychologen können sich dieser Methode bedienen.

Dennis Wier hat anschaulich in seinem Buch „Trance – Von der Magie zur Technologie“ beschrieben, was eine Trance ausmacht.
https://www.lehmanns.de/shop/sachbuch-ratgeber/820507-9783922708179-trance

Gibt es andere Wesen?

Denke dir den Himmel als ein Mysterium mit Wesen. Gib diesen Wesen Namen oder greife auf solche zurück, die bereits in Religionen oder Kulten verwendet wurden. Nimm danach in der Meditation Kontakt auf und lade diese Vorstellung zu dir ein. Mit dem Gefühl erfüllt zu sein, sollte danach die Vorstellung verblassen. Diese Methode hilft dir dabei ein mystisches Erlebnis in der Meditation zu erleben, wenn du während der Meditation in eine körperliche und geistige Leere vertieft bist.

Interessant dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt-Objekt-Spaltung

Gibt es Stoffe, die helfen?

Hanf in geringer Dosierung hilft dabei weit zu werden. In Kombination mit einer Meditation kann diese Weite zu einem Raum werden, bei dem du zum Beobachter wirst und spirituelle Erlebnisse haben kannst. Dir wird es allerdings schwer fallen eine Konzentration aufrecht zu halten.

CBD hingegen wirkt leicht entspannend und reduziert die Intensität, mit der Gedanken deine geistige Ruhe stören. Es kann dir helfen innere Ruhe zu finden.

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Wer braucht ein Vermächtnis?

Menschen, die sich mit ihrem Denken und Handeln von der Natur abgekoppelt haben, verstehen sich nicht mehr als Teil der Natur, sondern sehen den technischen Fortschritt als Erfüllung ihres Lebens an. Ihr Bestreben ist mit künstlicher Intelligenz den Platz von Gott einzunehmen.

Mit der Befreiung von Gott ist auch die Entwicklung des Individuums verbunden. Gemeinsamer Glaube ist von eigenen Ritualen abgelöst, die zu einem neuen Denken führt. Yoga, Meditation, Schamanismus und Tanz werden neu interpretiert. Die Natur scheint sich in uns zusätzlich mit veganer Ernährung, und dem Streben nach weniger Energieverbrauch zu verwirklichen. Dieses Handeln führt frisch und inspirierend zurück zur Natur.

Der technische Fortschritt erklärt sich dazu im Gegensatz als sinnstiftend und zukunftweisend. Jeder Mensch kann die künstliche Intelligenz als Vermächtnis des eigenen Daseins nähren. Ein Leben in Stille hat hingegen kein Vermächtnis. Das ist in der heutigen Zeit die Schwäche der Natur.

Interessant dazu:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/richard-david-precht-ueber-kuenstliche-intelligenz-leben.2162.de.html?dram:article_id=478933